Innovationsforum HelpCamps – Hand in Hand zu innovativen Lösungen

    Wie können innovative Alltagshilfen die Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigung verbessern?

    Mit dieser Frage beschäftigen sich mittlerweile einige Maker-Initiativen und FabLab-Projekte. Offene Werkstätten wie FabLabs und Makerspaces bieten mit ihren digitalen Fertigungsverfahren und Open Hardware-Ansätzen ideale Möglichkeiten für innovative Lösungen. Für traditionell handwerklich geprägte Orthopädietechniker, Sanitätshäuser und andere kleine und mittlere Unternehmen mit ihrer hohen medizintechnischen Fachkompetenz ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit der Maker-Szene viele spannende Möglichkeiten.

    Beim Innovationsforum HelpCamps haben Sie die Chance, praktisch zu erleben, welche Chancen sich aus dieser Zusammenarbeit ergeben, Gleichgesinnte zu treffen, Projekte und Initiativen kennen zu lernen, sich auszutauschen, zu vernetzen und Partner für Ihre Ideen zu finden.

    Neben Fachvorträgen und -diskussionen sowie Infos zu Projekten und Initiativen bietet das zweitägige Innovationsforum Workshops zu Themen wie 3D-Druck, 3D-Software oder neuartiger Textilforschung in FabLabs.

    Parallel zum Innovationsforum findet ab Freitagnachmittag ein Hackathon statt. Hier arbeiten offene, interdisziplinäre Entwicklungsteams an Ideen für konkrete Alltagshilfen für Menschen mit Beeinträchtigung weiter, die beim HelpCamp Ende 2017 entstanden sind.

    Unter www.helpcamps.de/entwicklungsteams finden Sie eine Übersicht aller bisherigen Entwicklungsideen. Ziel ist es, innerhalb der zwei Tage erste Konzepte und Prototypen aus dem 3D-Drucker entstehen zu lassen und am Samstagnachmittag vorzustellen.

    Sie haben Interesse, beim Hackathon mitzumachen? Einfach eine Mail schreiben an: kontakt@helpcamps.de


    Programm


    Tag 1: Freitag, 2. März 2018

    9:30 bis 10:00 Uhr 
    Check-in

    10:00 bis 10:30 Uhr Eröffnung & Begrüßung

    Das Projekt HelpCamps – Hand in Hand zu innovativen Lösungen
    Niels Lichtenthäler, Projektleitung HelpCamps

    9:00 bis 10:00 Uhr Vorträge

    Making und FabLabs
    Prof. Dr. Karsten Nebe,  Direktor des FabLabs an der Hochschule Rhein-Waal

    Leuchtturm-Initiative „NervenSinneTechnik.NRW“
    Dr. Oliver Lehmkühler, Clustermanager im Cluster Innovative Medizin.NRW

    Cyborgs & Patient Empowerment
    Dr. Christina Czeschik, Serapion

    Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen des 3D-Drucks – am Beispiel von Medizinprodukten vs. Hilfsmitteln
    Johanna Boeck-Heuwinkel, Syndikusanwältin matrix GmbH & Co. KG

    11:45 bis 12:00 Uhr Pause


    12:00 bis 13:15 Uhr Vorträge


    FAB101: Digitale Fabrikationsinfrastrukturen in der interdisziplinären Hochschulbildung
    Jiannis Giatagantzidis, FabLab Siegen

    SELFMADE – Kommunikation und Selbstbestimmung durch inklusive MakerSpaces
    Hanna Linke, TU DortmundMade for my Wheelchair
    Isabelle Dechamps, Gründerin des Berliner Kreativkollektivs be able e.V.


    Dauer der Vorträge jeweils 15 Min.


    Vorstellungsrunde Workshops
    Kurzvorstellung der nachmittags angebotenen Workshops

    Vorstellungsrunde Entwicklungsteams
    Kurzvorstellung ausgewählter Entwicklungsideen, die beim HelpCamp Ende 2017 entstanden sind und beim Hackathon weiterentwickelt werden sollen.

    13:15 bis 14:30 Uhr Mittagspause


    14:30 bis 16:30 Uhr Workshops

    (Die Workshops finden parallel statt, Dauer jeweils 2 Stunden)


    Open°Light Bau Workshop (3D-Druck, Elektronik)
    Leitung: Daniel Wessolek, Isabelle Dechamps und Amélie Cayree

    Ein Knopf für alles (3D-Druck, Elektronik)
    Leitung: Nils Beinke, Blogger (www.makershelpcare.de), Maker und Lehrer

    3D-Scan and Reverse Engineering (3D-Scan, 3D-Modelling)
    Leitung: Thomas Kropp

    Functional CAD with Fusion 360 for Digital Fabrication  (3D-Modelling, Laser cutting)
    Leitung: Jonathan Yen

    16:30 bis 22:00 Uhr Hackathon


    Folgende Entwicklungsteams werden vor Ort sein:

    Entwicklungsteam „Zocken mit Behinderung“
    Leitung: Nils Beinke, Blogger (www.makershelpcare.de), Maker und Lehrer an einer Förderschule

    Entwicklungsteam „Schwenkbarer Taschenhalter“
    Leitung: Torsten Ude, Rollstuhl Tuning

    Entwicklungsteam „Kochen mit Behinderung“
    Leitung: Cinderella Glücklich

    Entwicklungsteam „Online Plattform Hilfsmittelprojekte“
    Leitung: Isabelle Dechamps, Nils Beinke, Niels Lichtenthäler

     

    Tag 2: Samstag, 3. März 2018

    9:30 bis 10:00 Uhr Check-in

    10:00 bis 12:00 Uhr Workshops & Hackathon Teil II

    (Die Workshops und der Hackathon finden jeweils parallel statt)


    Orthese für die Erste Hilfe 
    Leitung: Adriana Cabrera, FabLab Hochschule Rhein-Waal

    Orientierungssystem für Menschen mit Sehschwäche – Sensoren in Umgebung 
    Leitung: Jana Lina Berkenbusch

    Wearables for Disabilities
    Leitung: Thi Yen Thu Nguyen, W. Chung, L. Honda

    How to move almost everything
    Leitung: Daniele Ingrassia

    The power of software, AI and the rise of cognitive computing
    Leitung: Rafael Regh

    12:00 bis 12:30 Uhr Gallery Walk

    Vorstellung der Ergebnisse des Hackathons, Gelegenheit für Fragen


    12:30 bis 13:30 Uhr Mittagspause


    13:30 bis 14:45 Uhr Vorträge


    Distributives und partizipatives Gestalten für behinderte Menschen: Personal fabrication for care
    Adriana Cabrera, FabLab Hochschule Rhein-Waal

    Emscher-Lippe4 – Digitalisierung erleben im Lern- und Demonstrationslabor für Innovation, Integration, Transfer und Bildung
    Lukas Hellwig, Hochschule Ruhr-West

    Hilfsmittel-Design als Hobby – oder warum Maker die Welt besser machen können
    Nils Beinke, Blogger (www.makershelpcare.de), Maker und Lehrer an einer Förderschule

    Passendes und gesundes Schuhwerk
    Daniel Bolt, Die Schuhleister

    Personal Photonics: HaptiVest DIY haptisches Orientierungssystem
    Jan Thar, RWTH Aachen


    14:45 bis 15:00 Uhr Abschlussrunde


    ab 15 Uhr Get Together


    Ausführliches Programm & Workshop- sowie Vortragsinhalte: www.helpcamps.de/innovationsforum-programm



    Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
    Am einfachsten ist die Hochschule Rhein-Waal vom Duisburger Hbf aus mit den Buslinien SB 30 und SB 10 zu erreichen. Mit diesen Linien fahren Sie bis zur Haltestelle "Kamp-Lintfort Neues Rathaus".
    Wenn Sie mit der Linie SB 30 kommen, gehen Sie nach dem Verlassen des Busses weiter in Fahrtrichtung, sodass sich zu Ihrer Linken die Straße befindet. Sie müssen dabei zunächst eine Fußgängerzone überqueren, in der hin und wieder auch Autos fahren.
    Folgen Sie der Straße, bis Sie vor sich auf eine Straße mit stärkerem Verkehr sowie einer Straßenquerung samt taktiler Bodenindikatoren stoßen. Folgen Sie den Bodenindikatoren, indem Sie zunächst die Straße zu Ihrer linken Seite überqueren. In der Mitte befindet sich eine Verkehrsinsel. Dann wenden Sie sich nach rechts und stoßen auf die Bodenindikatoren, die Sie über die stärker befahrene Straße leiten – auch hier befindet sich in der Mitte eine Verkehrsinsel.
    Nachdem Sie die Straße überquert haben, befinden Sie sich auf einer größeren freien Fläche. Hier beginnt das taktile Bodenleitsystem der Hochschule, welches Sie zunächst zu einem Treppenabgang führt, über den Sie auf den Campus gelangen.
    Nach ein paar Metern wird die Leitlinie in einer Regenrinne fortgesetzt. Wenn Sie bis zum ersten Achtungsfeld in der Regenrinne gehen, befinden Sie sich am Abzweig, von welchem aus Sie zum Gebäude 01 kommen.
    Die Gebäude am Campus sind in einem Rechteck angeordnet: zu Ihrer rechten befindet sich Gebäude 01 (Hörsaalzentrum), weiter rechts befindet sich Gebäude 04 (Mensa) und schräg rechts vor Ihnen liegt das FabLab (Gebäude 03). Dieses erreichen Sie, indem Sie weiter der Leitlinie folgen und den zweiten Abzweig nach rechts nehmen. Sie stehen nun vor dem Eingang zum FabLab.

    Mit dem Auto:
    Folgen Sie den Beschilderungen zur Hochschule Rhein-Waal, bis Sie auf einen großen Parkplatz stoßen, den Sie benutzen können. Vom Parkplatz aus gibt es drei Zugänge zum Campus: einen mit einer Ampel und zwei ohne eine Ampel. Alle Zugänge sind mit Bodenindikatoren versehen. Es empfiehlt sich, den hintersten Zugang ohne eine Ampel zu nehmen. Überqueren Sie dazu zunächst die Straße, an welcher der Parkplatz liegt und wenden Sie sich nach links. In der Mitte der Straße befindet sich eine Verkehrsinsel). Nach ein paar Schritten zweigt auf Ihrer rechten Seite ein Schotterweg ab. Nehmen Sie diesen, bis Sie wieder auf Bodenplatten stoßen und drehen Sie sich erneut nach rechts. Sie überqueren nun eine Brücke, an deren Ende das taktile Bodenleitsystem der Hochschule beginnt. Um zum FabLab zu gelangen, folgen Sie der Leitlinie bis zur ersten Abzweigung nach links. Dort befindet sich der Eingang zum FabLab


    Location

    Hochschule Rhein-Waal - FabLab Kamp-Lintfort
    Kamp-LintfortGermany

    Dates

    From 2nd March 2018 - 09:30 AM
    to 3rd March 2018 - 04:30 PM